Nach einer stressigen und langen Zugfahrt besuchte die Jahrgangsstufe EF den Landtag von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Zuerst ging es durch einen üblichen Sicherheitscheck, danach bekamen die Schüler eine kleine Einführung in das Thema Landtag, um bestens informiert über das System, die Parteien und die aktiven Abgeordneten zu sein.
Anschließend wurde eine Plenarsitzung realitätsnah simuliert. Alle Schüler wurden zufällig einer der aktuell fünf vertretenen Parteien des Landtags (CDU, Grüne, SPD, FDP, AfD) zugeordnet und entsprechend auf die Sitze im Plenarsaal platziert, die sonst den aktiven Politikern gehören.
Julius Six durfte in die Rolle des Landtagspräsidenten schlüpfen und die Sitzung leiten. Das Thema der imaginären Debatte war das Wahlrecht ab Geburt, was scheinbar bei allen für einheitliche Ablehnung gesorgt hatte. Nacheinander rief Six die freiwilligen Redner ans Mikrofon.
Noah Zemla vertrat die CDU-Fraktion, Felix Päckert redete für die Grünen, Nursel Ayazgün sprach für die SPD und Maya Biehsmann für die FDP. Die AfD verzichtete auf ihr Rederecht. Alle Redner hielten klare Kante gegen das Wahlrecht ab Geburt und überzeugten mit verschiedenen Argumenten wie der fehlenden Reife, dem übermäßigen Einfluss der Eltern oder dem Mangel an Bildung im jungen Alter.
Tim Schubert verwandelte sich für den Nachmittag in Ministerpräsident Hendrik Wüst und rundete die Sitzung mit einer letzten abschließenden Rede ab. Seine Stellvertreterin war Laura Amico.
Nach der Plenarsitzung traf sich die Stufe mit dem CDU-Abgeordneten Guido Görtz und stellte ihm einige Fragen zu den unterschiedlichsten Themen, sei es Migrationspolitik, Justiz oder Öffentlicher Personennahverkehr.
Görtz äußerte sich der Abschiebung krimineller Migranten gegenüber positiv und forderte Zuverlässigkeit der Deutschen Bahn, lehnte eine Herabsenkung der Preise jedoch ab. Außerdem würde er sich für die Erhöhung von Strafen für schwerwiegende Strafträter einsetzen.
Zum Schluss wurde der Ausflug mit Getränken und Kuchen in der Landtagskantine gekrönt.
Autor: Noah Zemla






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