Drei Kunstkurse des Albert-Schweitzer-Gymnasiums experimentieren im Museum Holthaus mit Kontrasten
Alle von den Schülern gezeichneten Bilder werden nun bei einem Wettbewerb eingereicht. © Noah Zemla
Plettenberg – Ein Tag voller Kreativität und Gegensätze: Die drei Kunstkurse der Jahrgangsstufe EF des Albert-Schweitzer-Gymnasiums besuchten das Museum Holthaus, um sich mithilfe eines Workshops intensiv mit dem Thema „Kontraste“ auseinanderzusetzen.
Unter Leitung der freiberuflichen Malerin und Grafikerin Johanna Winkelgrund erhielten die Schüler die Möglichkeit, neue künstlerische Techniken kennenzulernen und ihre eigenen Ideen zum Thema „Kontraste“ umzusetzen.
Zu Beginn des Workshops beschäftigten sich die Jugendlichen mit den Werken, die der im Jahr 1980 verstorbene Bildhauer Heinrich Holthaus anfertigte.
Wie die neugierigen Schüler erfuhren, hatte der Architekt Helmut Teichert zwischen 2009 und 2015 das Museum Holthaus eingerichtet – mit dem Ziel der Bewahrung und Veröffentlichung der Werke des in Plettenberg begrabenen Künstlers. Bis heute noch wird das Museum von der Familie Teichert geführt.
Nach einer kurzen Einführung in die Sammlung lenkte sich der Fokus auf das Zeichnen und Gestalten mit kleinen Kohlestücken. Dabei lernten sie zunächst, Gegensätze auf formaler Ebene darzustellen. Unterschiede in Farbe, Formen, Größe und Strukturen wurden untersucht und aufs Papier gebracht. Anschließend ging es um die inhaltliche Gestaltung von Kontrasten: Die Schüler machten Bewegungen, Veränderungen in der Helligkeit und Nähe oder Distanz sichtbar.
Mit vielen neuen Eindrücken und kreativen Ansätzen entstanden schließlich individuelle Kunstwerke. Zum Abschluss des Workshops reichten die Teilnehmer ein finales Bild zum Thema „Kontraste“ für einen Wettbewerb ein. Die Gewinner dürfen sich über Künstlerartikel im Wert von bis zu 300 Euro freuen. NMZ
Quellenangabe: Süderländer Tageblatt vom 17.07.2026, Seite 10





